Etwas über Auslandstierschutz:

An dieser Stelle geben wir eine Erklärung ab, was es mit Auslandstierschutz eigentlich auf sich hat.

Vermutlich hat sich der Ein oder Andere schon mal gefragt: „Wieso ein Tier aus dem Ausland? Die Tierheime in Deutschland sind doch voll. Muss man die Tiere jetzt noch aus dem Ausland holen?“

Zugegeben, eine berechtigte Frage. Nun ist es aber so, dass Tierschutz für uns an den Grenzen nicht endet. Und die Verhältnisse in den ausländischen Tierheimen nicht mit den deutschen zu vergleichen sind.


In deutschen Tierheimen
werden die Tiere (in der Regel) gut versorgt, müssen weder hungern noch frieren, werden medizinisch versorgt, die Hunde haben sog. Gassigänger und bekommen menschliche Ansprache.

In ausländischen Tierheimen werden die Tiere nur verwahrt. Das heißt, in Italien z.B. gibt es sog. Hundelager. Dort werden die Hunde in enge Betonboxen gesperrt, haben kein Körbchen oder irgendetwas, das ihnen das Leben irgendwie erleichtern könnte. Sie bekommen keine medizinische Versorgung, wenn es ihnen schlecht geht und müssen u.U. jahrelang vor sich hinvegetieren. Natürlich gibt es auch Canile, wo es den Tieren nicht ganz so schlecht geht, aber die Betonung liegt auf nicht ganz


In manchen Ländern gibt es auch noch die Perreras. Das sind Tötungsstationen, wo die Tiere nach einer gewissen „Aufbewahrungsfrist“ getötet werden. Oder sie werden massenhaft auf den Straßen getötet durch Vergiftung, um das Straßenbild für den Tourismus zu „säubern“.

Ja, leider haben Tiere in den südlichen Ländern und Osteuropa so gut wie keine Lobby. Wir können diesen Umstand leider nicht ändern, aber wir versuchen, einigen Tieren zu helfen.


Denn unsere Passion lautet:

Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt,

aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier!


Hier noch ein zusätzlicher Hinweis, der noch erwähnt werden muss:

Wir kennen die Tiere, für die wir Vermittlungshilfe leisten, nicht persönlich. Daher können wir nur die Angaben wiedergeben, die wir von den Tierschützern vor Ort erhalten. Und das ist oftmals nicht sehr viel. Die meisten Tiere haben schon eine üble Vergangenheit hinter sich. Manche sind sehr ängstlich oder traumatisiert und haben das Vertrauen in den Menschen verloren. Sie lebten auf der Straße, kennen somit weder ein Leben im Haus oder einer Familie.

Deshalb können wir auch nicht für irgendwelche Eigenschaften, sei es charakterlicher oder gesundheitlicher Natur, eine Garantie geben. Das ist einfach unmöglich. Wenn Sie sich entschlossen haben, einen unserer Schützlinge zu adoptieren, erwarten Sie von diesem erst mal gar nichts und lassen ihn ankommen. Die Erfahrung hat uns aber gezeigt, dass die Tiere, haben sie erst einmal Vertrauen gefasst, ihre Liebe selbstlos an uns weitergeben.


Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, dies durchzulesen.

 

Ihr Team vom Tierschutzverein Don Vito e.V.